Kerntemperatur bei Kühlung

Fröschchen
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Kerntemperatur bei Kühlung

Beitragvon Fröschchen » Sa 15. Dez 2018, 18:32

Bekomme nicht so richtig Infos für den Wildkühlschrank, probiere halt aus.
Heute gehört, daß es auf die Kerntemperatur innert 24 Std. ankommt: 7° Großwild, 4° Kleinwild, 3° Innereien.
Also echt einpieksen und immer mal messen.
Kühldauer danach egal, ca. Woche. Und nach dem Einvakuumieren nochemal ne Woche reinlegen bei etwa 0-1°, bevor es in den Froster geht.
Mitteilt sich wer, wo Erfahrung hat?
LG
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Re: Kerntemperatur bei Kühlung

Beitragvon Henry » Sa 15. Dez 2018, 19:32

Son‘ Wildkühlschrank ist in aller Regel unisoliert. Der ist also gut geeignet mit Umluft und viel Energie ein Stück von relativ großer Masse runterzukühlen. Der Wärmezustrom von außen ist nicht sein größtes Problem, wenn 67kg Schwarzwild drinne hängt mit Startemp. von vielleicht 25 Grad. Er soll also nur kurz und eben bei Bedarf betrieben werden, sonst bringt Dich sein Energiebedarf um.

Wenn Du also vakuumierte Teile über längere Zeit reifend lagern willst, ist ein isolierter Kühlschrank mit kleinem Aggregat sinnvoll.

Ich mache das nicht. Ich kühle immer alle Wildkörper zügig auf 5-10Grad und lasse die nur reifen. Nach der Zerlegung geht es sofort in den Frost. Eingeweide auch. An der Leber reift nix - also ab in die Truhe.
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Re: Kerntemperatur bei Kühlung

Beitragvon Fröschchen » Sa 15. Dez 2018, 22:20

Mißt Du Kerntemperatur?
Erste Erfahrung, daß sich die Koteletts supersauber schnöselfrei per Bandsäge trennen lassen, da alles gekühlt.
Und, auch Enten und Gans sich nach 2 - 3 Tagen tollst einvakuumieren lassen...
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Re: Kerntemperatur bei Kühlung

Beitragvon Henry » So 16. Dez 2018, 08:36

Ich messe nix, denn das Umluftkühlverfahren ist nicht regelbar. Damit wäre das auch sinnlos. Wenns hart und kalt ist, ißt es (sich) gut ...
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