Altschafe: Rezepte, Tipps für Verwertung und Zubereitung

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Birgit
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Re: Altschafe: Rezepte, Tipps für Verwertung und Zubereitung

Beitragvon Birgit » Mi 5. Dez 2018, 23:24

Ich verwerte oft Altschafe und da war noch nie was wässrig oder schafig. Allerdings füttere ich weitgehend getreidefrei, das macht viel aus. Wir ernähren uns nur von dem eigenen Fleisch, das von Altschafen ist Ersatz für Rind oder Schwein. Von richtig alten Tieren mache ich Hack, Gulasch und von schönen Stücken auch mal einen Sauerbraten. Der Rücken ist perfekt für Gulasch, das wird ultrazart, egal wie alt das Tier.
Die beste Fleischqualität kommt von 2-jährigen. Aus der ordentlich abgehängten Keule Steaks geschnitten sind ein echter Genuss, die machen jedem Rind Konkurrenz. 2-jährig schlachte ich natürlich nur Böcke, die doof geworden sind. Abhängen kann man auch zerlegt, ich hab dafür einen alten Kühlschrank im Keller stehen und lasse Keulen bis zu 3 Wochen hängen. Natürlich mit täglich lüften und Schimmelkontrolle.
Grüße,
Birgit

wollwiese
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Re: Altschafe: Rezepte, Tipps für Verwertung und Zubereitung

Beitragvon wollwiese » So 16. Dez 2018, 20:27

Birgit! Willkommen im Forum! :)
Und allen vielen Dank für die Erklärungen und Hinweise. Ich habe doch etwas Respekt vor zu viel Schafgeschmack. Davon abgesehen sind meine Altschafe für mich auch emotional eher schwierig als Nahrung zu betrachten.... :lachma:
:schaf2: loot de schoop man schietn, wull woos liekers. :schaf3:

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Birgit
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Re: Altschafe: Rezepte, Tipps für Verwertung und Zubereitung

Beitragvon Birgit » So 16. Dez 2018, 23:27

Hallo Wollwiese, ich habe letzte Woche ein Altschaf geschlachtet, zu dem ich keinen Bezug hatte. Meine Lieblinge kann ich natürlich auch nicht schlachten, da bin ich schon froh, wenn ich sie wenigstens erlösen kann, wenn es zu Ende geht.
Am Wochenende gab es Tatar vom Rückenfilet zum Frühstück, da hat wirklich nichts schafig geschmeckt. Und da ist mein LAG echt empfindlich, der mochte vor meiner Zeit gar kein Schaffleisch.
Hygiene bei der Verarbeitung (Wolle darf nicht ans Fleisch kommen), bei Böcken Hodenentfernung direkt nach dem Töten, Lymphknotenentfernung und dann gibt es ganz sicher keinen penetranten Geschmack.
Grüße,
Birgit


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