OFDA 2000

grauwoller
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OFDA 2000

Beitragvon grauwoller » So 16. Apr 2017, 21:02

Da wir speziell für unsere Pommernschafe in diesem Jahr endlich mal wieder eine Bundesschau haben werden, arbeiten wir von der Interessengemeinschaft RPL daran, die Wollfaser-Stärke messen zukönnen. In der Schweiz habe ich jemanden gefunden,der das mobile Gerät ofda 2000 verleiht und uns in die Handhabung auch einweisen würde. Die Wollinstitute arbeiten ja in der Regel mit dem stationären Gerät OFDA 100, welches gewaschene Wollproben voraussetzt. Ofda 2000 hingegen kann mit Wollproben direkt vom Schaf relativ zügig Messergebnisse ausspucken. Alles gut und schön, aber es gibt Zeitgenossen, die der Meinung sind, durch Verschmutzung und v. a.unterschiedliche Feuchtegrade, würden Messergebnisse geliefert, die durch die Abweichungen in ihrer Aussagekraft wertlos seien. Hat jemand von euch da Erfahrung mit diesem Gerät, bzw.sind denn die Feuchtegrade so unterschiedlich je nach Standort?

Christoph

Hornik
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Re: OFDA 2000

Beitragvon Hornik » Mi 1. Nov 2017, 06:56

Hallo Christof

Ich bin der jenigige in der Schweiz das Gerät hat und auch vertreibt. Bitte schicke mir Deine Email Adresse und Telfonnumeer damit ich die alles erklären kann

Gruss

Herbert

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Henry
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Re: OFDA 2000

Beitragvon Henry » Mi 1. Nov 2017, 09:56

Soweit ich das Prinzip verstehe, geht es um einen Abzug an durchschnittlichem Schmutz auf der Faser, der mathematisch und nicht meßtechnisch gebildet wird. Das Gerät selbst ist eine Mikroskopkamera an einem Träger. Die Software scheint mir die ganze Technologie.

Habt Ihr so viele Schafe auszuwerten? Warum nehmt Ihr keinen Objektträger, umwickelt den mit Fasern und bestimmt deren Breite unter dem Mikroskop? (... wascht die Fasern anschließend und bestimmt den Schmutzanteil?)

Vielleicht hab ich auch was falsch verstanden, also bitte nicht falsch verstehen.
Henry
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Re: OFDA 2000

Beitragvon grauwoller » Mi 1. Nov 2017, 13:04

Ja Herbert, wir hatten uns per mail und Telefon über dein Gerät ausgetauscht. Hab mich dann auch nicht mehr gemeldet,weil man mich irgendwie auch hat hängenlassen,und ich weder hopp noch topp zu hören bekam.....
gut,die Bundesschau ist ja nun gerade durch, leider war für die Finanzierung der Messung von Verbandsseite kein Geld da, obwohl wir von der IG die Hälfte der Kosten übernommen hätten....schade!
Entscheidend für den Einsatz bei so einer Veranstaltung ist erst mal der Zeitfaktor. Man kann es sich nicht leisten, Ewigkeiten für die Wollprobenahme zu brauchen. Wir hatten gut 100 Tiere am Start, da muss es schon fix gehen, was ja mit OFDA 2000 wohl auch zutrifft.
Ich würde ja mal gerne das Gerät im Einsatz sehen, das Thema ist nämlich für uns noch nicht vomTisch. Dann könnte ich auch besser gegenargumentieren, und die Vorbehalte bzgl. Abweichungen durch Feuchte und Schmutz entkräften. Wenn also eine Schafveranstaltung in Deutschland, möglichst nicht so ganz weit südlich, stattfinden sollte, bei der OFDA 2000 im Einsatz ist, dann wäre ich daran interessiert, davon zu erfahren.
Ob wir dann auch noch Wollproben von unseren Pommern mitbringen, wäre dann u.U. auch noch eine Option, aber wichtig wäre mir, erstmal das Gerät imEinsatz zu sehen - nach der Bundesschau ist vor der Bundesschau!

Gruß, Christoph

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Re: OFDA 2000

Beitragvon Hornik » Mo 18. Dez 2017, 15:43

Hallo Christoph

Das Faserinstitut hat ein OFDA 200o bekoomen Kontaktier Axel Drieling

Gruss

Herbert

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Re: OFDA 2000

Beitragvon grauwoller » Sa 23. Dez 2017, 14:18

Hallo Herbert,

welches Faserinstitut ist denn gemeint. hoffe das wird keine Weltreise für mich.
Aber vielleicht lässt es sich ja mit einem Kurzurlaub kombinieren.
Bin auf jeden Fall interessiert, und danke dir schon mal für die info,

Christoph

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Re: OFDA 2000

Beitragvon Driftwool » Mi 27. Dez 2017, 12:33

Hallo Christoph,
hast Du dazu schon mehr herausbekommen? Das klingt spannend. Ich finde es eigentlich vorteilhaft, ein mobiles Gerät z.B. auf einer Bundesschau einzusetzen. Wann und wo am Tier die Probe genommen wird, kann einen großen Einfluß haben. Auf der Bundesschau hättet Ihr dann sehr vergleichbare Bedingungen. (Luftfeuchte, Altersgruppe, Art und Stelle der Probennahme und Auswertung etc.)

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Re: OFDA 2000

Beitragvon grauwoller » Do 28. Dez 2017, 09:01

Hallo Irina,

ja, wäre für die Bundesschau auf jeden Fall toll gewesen, aber die war ja schon im Oktober...
Nichtsdestotrotz arbeiten wir von der IG daran,ein regelmäßiges Update der Faserstärke zumindest bei den zur Körung erscheinenden böcken zu realisieren. Deshalb würde ich das Gerät ja gerne vorher im Einsatz sehen, dann weiss man, woraufs im praktischen Einsatz ankommt.
Hoffe dass Herbert mir noch verrät, wo denn dieses Wollinstitut beheimatet ist....

ansonsten schönen Gruß von meiner Gattin "Karin Söder", Christoph

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Re: OFDA 2000

Beitragvon peter e. » Do 28. Dez 2017, 22:36

faserinstitut bremen, hier geht es direkt zur Seite von Axel Drieling.

Nachrichten - 01.01.2005

DWI
Deutsches Wollforschungsinstitut umbenannt
Das Deutsche Wollforschungsinstitut in Aachen wurde nach einer Mitgliederentscheidung umbenannt und heißt jetzt DWI an der RWTH Aachen e.V. Zum neuen stellvertretenden Institutsdirektor wurde Prof. Dr. Alexander Böker berufen.

Gegründet wurde das Textilforschungsinstitut 1952 auf Betreiben der deutschen Wolltextilindustrie. Heute ist das DWI ein chemisches Forschungsinstitut mit den Schwerpunkten funktionale Polymere, Oberflächenmodifizierung, Textilien, Kosmetik und Biomaterialien. Es entwickelt Konzepte und Wirkstoffe für neue Technologien.

Aufgrund dieser Entwicklung hatte die Mitgliederversammlung des Instituts im September 2008 die Namensänderung beschlossen. Durch den Eintrag in das Vereinsregister der Stadt Aachen wurde die Umbenennung in DWI an der RWTH Aachen e.V. jetzt wirksam.

Parallel dazu wurde am DWI eine zweite Abteilung eingerichtet. Die neue W3-Professur „Makromolekulare Materialien und Oberflächen“ an der RWTH übernimmt Professor Dr. Alexander Böker, der damit auch stellvertretender Institutsdirektor des DWI wird. Die erste Abteilung „Textilchemie und makromolekulare Chemie“ leitet Professor Dr. Martin Möller als Institutsdirektor.

Alexander Böker hat 2002 an der Universität Bayreuth promoviert und sich 2007 für das Fach physikalische Chemie habilitiert. Seit Dezember 2006 forschte Böker im Rahmen einer W2-Professur für Kolloidchemie an der Universität Bayreuth. Mit Beginn des neuen Jahres wechselte Herr Böker zum DWI nach Aachen.


Diese Nachricht ist jetzt 13 Jahre alt.

und hier geht es direkt zu dem Gerät.
peter e.

Echte Pessimisten sind nicht mal glücklich, wenn sie unglücklich sind. Johnny Ray

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Re: OFDA 2000

Beitragvon grauwoller » Fr 29. Dez 2017, 14:27

Danke dir Peter, sehr angenehm, da hab´ichs ja bis Bremen wirklich nicht weit - werde da schleunigst Kontakt aufnehmen.
Was Aachen betrifft, die haben das stationäre OFDA 100. Bringt gewiss tolle Ergebnisse, aber das Ganze ist für uns Schäfer nicht bezahlbar.

Christoph


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