Ein bißchen Statistik zum Wolf

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Henry
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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Henry » So 8. Jul 2018, 18:02

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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Henry » So 8. Jul 2018, 18:10

Arbeit, daß und warum die obige Studie schlicht falsch ist: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4751083/

... und inzwischen auch nur noch von Plinsen zitiert wird, die auch den Wolfabschuß in Yellowstone und drum rum ausblenden.
Ilse, mach Dir den Spaß und lies die Studie komplett durch und geh' voller Erstaunen den Authoren auf den Leim und nimm Dir - während Du Dich noch wunderst - die Arbeit der Statistiker vor. :eek:
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Heumann
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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Heumann » Mo 9. Jul 2018, 11:43

Insane hat geschrieben:
Ilse hat geschrieben:
Wenn Du, @Heumann, jetzt meinst, es gäbe keine bestandsregulierenden Faktoren, wie ich sie beispielhaft aufgezählt habe, dann haben wir unterschiedliche Ansichten. Ich kann Dir keinen verhungerten Wolf zeigen und Du mir nicht beweisen, daß sie nie hungern:-;


Da jeder dieser gefundenen Flohteppiche untersucht wird, wie ein gemeucheltes Staatsoberhaupt, ist sehr gut dokumentiert, woran sie eingehen.

Das Gros unterliegt im Zweikampf mit Elli Pirelli, danach kommt lange nix und dann die wenigen geschossenen Ratten. Vom Verhungern waren offenbar, dank "Hundesnack", nicht einmal die räudigen Viecher bedroht.


Inhaltlich absolut richtig, ich weiß aber nicht, ob das bei Ilse so ankommt.
Hier die Darstellung unserer Nabu-Freunde zum Räude-Fall: https://www.nabu.de/news/2018/01/23779.html

Ilse hat geschrieben:und Du mir nicht beweisen, daß sie nie hungern:-;

Es wird bestimmt irgendwo irgendwann auch mal ein Wolf hungern und es kann auch sein, dass irgendwo auch mal ein verletztes altersschwaches Tier VERhungert, aber i.d.R. wird ein schlaues Tier wie der Wolf nicht VERhungern. Zum einen kann er sich auch vegetarisch ernähren (eine Eigenschaft dieser Ernährungsform ist, dass sie nicht schmeckt und das weiß auch der Wolf) und er ist sehr kreativ, wenn es um das Lösen der Notsituation ist. Bevor er VERhungert, wird er so kreativ, dass du ihm dann besser nicht begegnest. Der Fall des hundefressenden Wolfes zeigt, dass Hunger keine ernsthafte bestands(!)regulierende Situation für die Wölfe ist, weil ein hungernder Wolf aus Sicherheitsgründen durch den Menschen wegreguliert werden muss.

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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Ilse » Mo 9. Jul 2018, 18:30

Guten Abend, liebe Mitforis:-),

es gibt Themen, die einige nicht lassen können, mich eingeschlossen, nicht?:-)))

Selbstverständlich habe ich mich über die Hinweise und Links gefreut, denen ich nach besten Kräften nachgehen werde. Nach der Lektüre der Abstracts vermutet ich, daß da richtig Zoff zwischen den Gruppen gegeben hat, warum auch immer.

Aber zu naheliegenderen Sachen - die Diskussion hier ufert ins Emotionale aus und das ist der Sache nicht förderlich, wenn es auch menschlich verständlich sein mag. Ich habe die Statistik der Todesursachen durchaus zur Kenntnis genommen und die Ergebnisse im Beitrag von @Heumann wiedergefunden, auch wenn ich selbst den Tatbestand anders formuliert hätte. Ich weiß auch, daß Wölfe schlaue, opportunistische Jäger sind und will nicht kleinlich auf verhungernden Wölfen bestehen.

Wärt ihr damit einverstanden, daß ich euch, Henry, Heumann und Insane als glühende Wolfshasser bezeichne oder ist das zuviel? Ich kann mich des Gedankens nicht mehr erwehren, daß es hier richtig fetzen würde, säße euch ein(e) Wolfsenthusiast(in) gegenüber. Da ich emotional nicht so tief involviert bin, wird es keinen Streit geben, aber ich fürchte, wir bringen auch keine fruchtbare Diskussion zustande.

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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Insane » Mo 9. Jul 2018, 18:45

Ilse hat geschrieben:
Wärt ihr damit einverstanden, daß ich euch, Henry, Heumann und Insane als glühende Wolfshasser bezeichne oder ist das zuviel? Ich kann mich des Gedankens nicht mehr erwehren, daß es hier richtig fetzen würde, säße euch ein(e) Wolfsenthusiast(in) gegenüber. Da ich emotional nicht so tief involviert bin, wird es keinen Streit geben, aber ich fürchte, wir bringen auch keine fruchtbare Diskussion zustande.

Ilse


Das ist mir ehrlich gesagt völlig egal, wie du mich bezeichnest.

Was wäre denn für dich eine "fruchtbare Diskussion"? Eine, in der wir alle auf deine Meinung umschwenken?

Vielleicht wäre die richtige Schlussfolgerung, dass wir uns aufgrund der Betroffenheit schon länger und intensiver mit der Thematik befassen (oder von Berufswegen Ahnung von Biologie haben) und daher für pauschales "lass es uns versuchen - alles wird gut" nicht viel Verständnis haben?!
Das ist kein Heu in meinen Haaren - das ist Schäferglitzer :?:

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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Ilse » Mo 9. Jul 2018, 18:59

Hallo, @insane,


Insane hat geschrieben:Das ist mir ehrlich gesagt völlig egal, wie du mich bezeichnest.

Was wäre denn für dich eine "fruchtbare Diskussion"? Eine, in der wir alle auf deine Meinung umschwenken?

Vielleicht wäre die richtige Schlussfolgerung, dass wir uns aufgrund der Betroffenheit schon länger und intensiver mit der Thematik befassen (oder von Berufswegen Ahnung von Biologie haben) und daher für pauschales "lass es uns versuchen - alles wird gut" nicht viel Verständnis haben?!


Eine Diskussion ist für mich dann fruchtbar, wenn alle Beteiligten in gegenseitiger Achtung und unter Beachtung der üblichen Umgangsregeln miteinander um ein Verständnis des Diskussionsgegenstandes ringen. Den Rest überlese ich. Ich hätte wirklich gern gewußt, ob Du Wölfe glühend haßt.

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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Henry » Mo 9. Jul 2018, 19:28

Ilse, ich hasse Krokodile und Löwen, weil sie Gnüe, Gazellen und Giraffen totbeißen und fies ertränken. Wenn dann paar Büffel die Löwin zertrampeln oder das Zebra dem Krokodil erst das Auge zertritt und dann entkommt, freue ich mich. Diese Freude ist im Menschen angelegt. Wo sie fehlt ist das pathologisch. Und nun denk mal über Wölfe, Schafe, Rehe und Muffel nach ...
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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Insane » Mo 9. Jul 2018, 20:16

Ilse hat geschrieben:Hallo, @insane,


Insane hat geschrieben:Das ist mir ehrlich gesagt völlig egal, wie du mich bezeichnest.

Was wäre denn für dich eine "fruchtbare Diskussion"? Eine, in der wir alle auf deine Meinung umschwenken?

Vielleicht wäre die richtige Schlussfolgerung, dass wir uns aufgrund der Betroffenheit schon länger und intensiver mit der Thematik befassen (oder von Berufswegen Ahnung von Biologie haben) und daher für pauschales "lass es uns versuchen - alles wird gut" nicht viel Verständnis haben?!


Eine Diskussion ist für mich dann fruchtbar, wenn alle Beteiligten in gegenseitiger Achtung und unter Beachtung der üblichen Umgangsregeln miteinander um ein Verständnis des Diskussionsgegenstandes ringen. Den Rest überlese ich. Ich hätte wirklich gern gewußt, ob Du Wölfe glühend haßt.

Ilse


Genau dieses "Überlesen" ist in meinen Augen das Problem.
Und nein, ich hasse Wölfe nicht - ich hasse die Leute, die sie völlig unbedarft und unter komplett Missachtung des Lebens anderer Tiere und biologischer / ökologischer Konsequenzen hier ansiedeln!
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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Ilse » Di 10. Jul 2018, 05:05

Guten Morgen, @insane,

sollte ich und nicht der Wolf das Problem sein, nehme ich das zur Kenntnis:-). Solange Du Dich einigermaßen an die Regeln des guten Benehmens hältst, ist das für mich auch kein Problem, wenngleich damit auch meine Hoffnung stirbt, durch kluge Gegenrede mehr zu lernen.

Ilse

Äh - noch ein bißchen unkonzentriert. Du schriebst: sie [die Wölfe] ansiedeln und nicht sich [im Forum] ansiedeln. Sollte ich also gar nicht gemeint sein, bitte ich vielmals um Entschuldigung.

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Re: Ein bißchen Statistik zum Wolf

Beitragvon Henry » Di 10. Jul 2018, 05:16

jetzt wirds wieder Gesülze, Ilse. :bye:
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