Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

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Insane
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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon Insane » Mo 9. Jul 2018, 20:19

Ilse hat geschrieben:
Insane hat geschrieben:Das Nachsehen hat der Weidetierhalter und natürlich die zerfetzten Opfer...


Das ist also der tiefere Grund der ganzen Aufregung hier - ich rätselte da schon länger.

Äh - aber, aber... hat denn ein Weidetierhalter keinen Regreßanspruch gegen den Hundehalter?! Oder ist der in der Praxis schlicht nicht durchsetzbar?

Ilse


Äh, dir geht erst jetzt auf, dass der Grund der Argumentation / Abneigung gegen Wölfe deren Blutbad unter Weidetieren sein könnte?!
Das ist kein Heu in meinen Haaren - das ist Schäferglitzer :?:

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Insane
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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon Insane » Mo 9. Jul 2018, 20:24

shorty hat geschrieben:Mir mag sich nicht erschliessen , warum man sich da nicht an Infos aus anderen Ländern hält.
Sprich es gab schon in den 90 er ne Reihe von "Verwahrungslagern " für Wolfshybriden in Kanada.
Ne Verpaarung kommt bei stärkerer Besatzdichte und einem heranrücken an Wohngebiete viel ! häufiger vor als vermutet.

Wie schon gesagt der Fortpflanzungstrieb ist enorm, warum soll der da haltmachen.
Hier wohnte 17 Jahre ein angeblicher Wolf/Huskyhybride, damals in den 90 ern kein Thema und aufgrund Unwissenheit meinerseits, und gleich vorweg nicht genetisch belegt.


Weil man bei Nichts im Zusammenhang mit Wolf von anderen lernen will. Nicht, dass fast überall reguliert wird, nicht, dass es in diversen Ländern sogar wieder Prämien für den Abschuss gibt und nicht, dass sehr wohl Menschen angegriffen werden!
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shorty
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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon shorty » Mo 9. Jul 2018, 20:27

Insane hat geschrieben:
shorty hat geschrieben:Mir mag sich nicht erschliessen , warum man sich da nicht an Infos aus anderen Ländern hält.
Sprich es gab schon in den 90 er ne Reihe von "Verwahrungslagern " für Wolfshybriden in Kanada.
Ne Verpaarung kommt bei stärkerer Besatzdichte und einem heranrücken an Wohngebiete viel ! häufiger vor als vermutet.

Wie schon gesagt der Fortpflanzungstrieb ist enorm, warum soll der da haltmachen.
Hier wohnte 17 Jahre ein angeblicher Wolf/Huskyhybride, damals in den 90 ern kein Thema und aufgrund Unwissenheit meinerseits, und gleich vorweg nicht genetisch belegt.


Weil man bei Nichts im Zusammenhang mit Wolf von anderen lernen will. Nicht, dass fast überall reguliert wird, nicht, dass es in diversen Ländern sogar wieder Prämien für den Abschuss gibt und nicht, dass sehr wohl Menschen angegriffen werden!


Find ich arg.. warum kann man da nicht einfach die Erfahrung anderer aufgreifen, die für hier passenden Schlüsse ziehen, würd Jahre Diskussion sparen und Risse hätte man auch deutlich weniger.. aber ist vermutlich so, wie ne Freundin immer sagt, wenn ich alles verstehen würde, wäre ich ja genauso...

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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon Insane » Mo 9. Jul 2018, 20:31

shorty hat geschrieben:
Insane hat geschrieben:
shorty hat geschrieben:Mir mag sich nicht erschliessen , warum man sich da nicht an Infos aus anderen Ländern hält.
Sprich es gab schon in den 90 er ne Reihe von "Verwahrungslagern " für Wolfshybriden in Kanada.
Ne Verpaarung kommt bei stärkerer Besatzdichte und einem heranrücken an Wohngebiete viel ! häufiger vor als vermutet.

Wie schon gesagt der Fortpflanzungstrieb ist enorm, warum soll der da haltmachen.
Hier wohnte 17 Jahre ein angeblicher Wolf/Huskyhybride, damals in den 90 ern kein Thema und aufgrund Unwissenheit meinerseits, und gleich vorweg nicht genetisch belegt.


Weil man bei Nichts im Zusammenhang mit Wolf von anderen lernen will. Nicht, dass fast überall reguliert wird, nicht, dass es in diversen Ländern sogar wieder Prämien für den Abschuss gibt und nicht, dass sehr wohl Menschen angegriffen werden!


Find ich arg.. warum kann man da nicht einfach die Erfahrung anderer aufgreifen, die für hier passenden Schlüsse ziehen, würd Jahre Diskussion sparen und Risse hätte man auch deutlich weniger.. aber ist vermutlich so, wie ne Freundin immer sagt, wenn ich alles verstehen würde, wäre ich ja genauso...


Weil sich mit dem Wolf Geld verdienen lässt - VIEL Geld! Deshalb muss man den Mythos des gefährdeten edlen Krafttieres so lange es geht aufrecht erhalten und "melken".
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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon grauwoller » Mo 9. Jul 2018, 20:36

Regressansprüche geltend machen macht mein Schaf nicht wieder lebendig, da hat Henry völlig recht.
Und wenn die Befundslage aufgrund der Hybridisierung uns Geschädigten noch nicht einmal die Möglichkeit gibt, eine Entschädigung einzufordern, dann sieht es wirklich finster aus.
war es ein echter Hund, dann beweise, wessen Hund es war - war es ein genetisch als Hund getarnter Wolfshybride, kannst du alsw Schafhalter in die Röhre gucken, du verlierst nicht nur deine Tiere, sondern bekommst noch nicht einmal eine Entschädigung, weil du als Schafhalter in der Beweispflicht bist.
Vielleicht sollte man sich nicht auf die Ergebnisse der offiziellen genetischen Untersuchung verlassen,sondern eine finan,zierbare Möglichkeit zur Gegenprobe finden. Das Wolfsbüro untersucht zwar die proben nicht selber, hat aber ein offensichtliches Interesse daran, dass das Ergebnis "Hund" lautet, und könnte somit geneigt sein,entsprechend Einfluss zu nehmen....

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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon Insane » Mo 9. Jul 2018, 20:47

grauwoller hat geschrieben:Regressansprüche geltend machen macht mein Schaf nicht wieder lebendig, da hat Henry völlig recht.
Und wenn die Befundslage aufgrund der Hybridisierung uns Geschädigten noch nicht einmal die Möglichkeit gibt, eine Entschädigung einzufordern, dann sieht es wirklich finster aus.
war es ein echter Hund, dann beweise, wessen Hund es war - war es ein genetisch als Hund getarnter Wolfshybride, kannst du alsw Schafhalter in die Röhre gucken, du verlierst nicht nur deine Tiere, sondern bekommst noch nicht einmal eine Entschädigung, weil du als Schafhalter in der Beweispflicht bist.
Vielleicht sollte man sich nicht auf die Ergebnisse der offiziellen genetischen Untersuchung verlassen,sondern eine finan,zierbare Möglichkeit zur Gegenprobe finden. Das Wolfsbüro untersucht zwar die proben nicht selber, hat aber ein offensichtliches Interesse daran, dass das Ergebnis "Hund" lautet, und könnte somit geneigt sein,entsprechend Einfluss zu nehmen....

Christoph


Deswegen tut Senckenberg auch alles, um zum Beispiel ForGen zu diskreditieren. Denn die finden öfter einmal einen Hybriden, wo Senckenberg Hunde konstatiert.
Aber egal wer es am Ende war - ich will keine Entschädigung, ich will gesunde und unversehrte Schafe!
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Ilse
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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon Ilse » Di 10. Jul 2018, 04:56

Insane hat geschrieben:Äh, dir geht erst jetzt auf, dass der Grund der Argumentation / Abneigung gegen Wölfe deren Blutbad unter Weidetieren sein könnte?!


Mach' halblang, @insane, Du schäumst! Ich weiß nicht, ob Du ernsthaft zu dem Schluß gekommen bist, daß ich Blutbäder gutheiße oder auch nur toleriere. Falls ja - Du irrst. Mir war es eher um die Entschädigung zu tun, aber ich glaube nach Lektüre Deines Folgebeitrags, daß _ich_ mich da geirrt habe.

@grauwoller
Völlig klar, daß der emotionale Schaden nicht ersetzt wird bzw. werden kann. Alle "Ilses" sind unersetzlich.
Ja, ich sehe das ein. Und es ist nicht richtig, wie es ist. Ich höre schon den Aufschrei, wenn ein reißender Haushund von HSHs angegriffen und verletzt wird... am Ende müssen die HSHs büßen.

Trotzdem weiß ich nicht, ob es sicher und wirtschaftlich möglich ist, per Genanalyse Hybriden zu identifizieren. Ich erinnere mich da an Diskussionen aus der Kampfhundeszene - dort war das Ziel, nachzuweisen, daß es sich eben nicht um einen Vertreter oder Hybriden einer der gelisteten Rassen handelt. Ziemlich schwieriges Unterfangen. Man verließ sich m. W. immer auf _wahrscheinliche_ Angaben und möglicherweise ist das hier nicht anders. Oder hat sich die Methodik dermaßen verbessert in letzter Zeit?

Ilse

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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon grauwoller » Di 10. Jul 2018, 12:20

Ilse, gemessen an der quantität der Texte hast du einen großen Beitrag zur Aufklärung hinsichtlich des Wolfsthema´s geleistet.
Was die Qualität deiner Beiträge betrifft, da ist noch deutlich Luft nach oben. Es erschließt sich mir immer noch nicht, was genau du hier eigentlich mitteilen willst, oder ist es dein Auftrag, die Schafhalter von der Arbeit abzuhalten. Wenn dem so ist, dann hast du dies bei mir geschafft! Wenn man beim Querlesen im Forum auf solch hanebüchene Positionen zu einem derart wichtigen Thema trifft, dann kann man als betroffener Schafzüchter nicht anders, als darauf mit Gegendarstellung zu reagieren, auch wenn man genügend wichtigeres zu tun hätte. Anfangs hatte ich ja noch die Hoffnung,b bei dir würde sich ein gewisser Lernprozess einstellen, dem scheint aber nicht so zu sein. Du kannst uns auch mit noch so vielen Verlinkungen zuschmeissen, deine Position bleibt schwammig und in ihrer Motivation nicht zu greifen. In Anbetracht deiner Wahnsinns-Schaf-Erfahrung mit 2 Heidschnucken + 3 lämmern, solltest du dich mal selber fragen, inwieweit es dir gut zu Gesicht steht, hier derart rumzusabbeln.
Ich muss jedenfalls feststellen, dass du nicht nur viel Text mit wenig Inhalt lieferst, sondern so langsam auch mit den vielen Texten durcheinander zu kommen scheinst . In deinem letzten Beitrag sprachst du mich als denjenigen an, der von irgendwelchen Ilses geschrieben hat, dem ist aber nicht so. Auch habe in keinem meiner Beiträge über HSH geschrieben.
Jetzt werde ich mich meinen Schafen zuwenden.....

Christoph

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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon Ilse » Di 10. Jul 2018, 16:45

Hallo, @grauwoller, Christoph,

das ging unter die Gürtellinie, das ist Dir auch klar, oder?

Es ist zum Haareraufen, aber noch einmal:
1. Ich denke nicht daran, hier oder anderswo jemand zu meiner Meinung bekehren zu wollen.
2. Ich denke nicht daran, einer unregulierten Wiederansiedlung des Wolfes das Wort zu reden.
3. Gerade wegen meiner zwei Heidschnucken und drei Leihlämmern habe ich das Bedürfnis zu lernen - wäre es anders, würde ich Bücher über Wölfe und Schafe schreiben.

Und viertens: ich würde mich gern elegant aus der Affäre ziehen, weil trotz aller geduldigen Anstrengungen meinerseits ich hier erfahre, daß ich a) doof bin und b) Wölfe "Flohteppiche", "Ratten" u. ä. sind. So hatte ich mir das nicht vorgestellt:-;

Grmpf.

Ilse

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Re: Hybridisierung bei deutschen Wölfen?

Beitragvon Insane » Di 10. Jul 2018, 17:06

Ilse hat geschrieben:Hallo, @grauwoller, Christoph,

das ging unter die Gürtellinie, das ist Dir auch klar, oder?

Es ist zum Haareraufen, aber noch einmal:
1. Ich denke nicht daran, hier oder anderswo jemand zu meiner Meinung bekehren zu wollen.
2. Ich denke nicht daran, einer unregulierten Wiederansiedlung des Wolfes das Wort zu reden.
3. Gerade wegen meiner zwei Heidschnucken und drei Leihlämmern habe ich das Bedürfnis zu lernen - wäre es anders, würde ich Bücher über Wölfe und Schafe schreiben.

Und viertens: ich würde mich gern elegant aus der Affäre ziehen, weil trotz aller geduldigen Anstrengungen meinerseits ich hier erfahre, daß ich a) doof bin und b) Wölfe "Flohteppiche", "Ratten" u. ä. sind. So hatte ich mir das nicht vorgestellt:-;

Grmpf.

Ilse


Du sagst beständig, was du mit deinem Thread nicht erreichen willst, aber WAS du willst, sagst du leider nicht. Denn Lernmaterial hat du von allen Beteiligten zur Genüge bekommen.
Das ist kein Heu in meinen Haaren - das ist Schäferglitzer :?:


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