Lamm kommt nicht auf die Beine

grauwoller
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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon grauwoller » Mi 14. Feb 2018, 23:01

Hole mal Dein "Schafkrankheiten" von Martin Ganter ...

Henry, Forum bedeutet für mich das Weitergeben von Erfahrungen und nicht etwa "Literarisches Quartett"

jetzt zum Lamm: nun steht die 2. Nacht im Stall nach der Wiederbelebung am Dielenofen, an.
lämmermilchpulver im ca. 6 Std- Rhythmus gegeben, funktioniert recht gut. Mutter und Schwester sind im Offenstall mit Hürden eingepfercht, es ist also Kontakt möglich, ohne in Gefahr zu geraten. Morgen wird die Pferchung aufgelöst,und dann schaun wir mal....

Christoph

mumps
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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon mumps » Do 15. Feb 2018, 07:09

grauwoller hat geschrieben:Ich kenne die Wirkung unseres Hundes auf die Schafe, wenn ich ihn beim Füttewrn dabei habe, achte ich darauf,dass er nicht in Sichtkontakt mit den Schafen kommt.
Und warum das Ganze? Weil sofort Panik ausbricht, das brauche ich in meiner Herde nun gar nicht

Christoph

So ein hund gehört nicht an die Herde! Der muss erstmal gehorsam werden!.
Allerdings Frage ich mich, wie du ihn ohne Schäden für die tragenden zum füttern eingesetzt hast. Liegt evtl ein Bedienungsfehler vor? Wenn er die Schafe ohne Schäden von der Taufe weggehalten hat, sollte er auch ruhig vor der Aue mit Lamm stehen können! Ist ja das selbe, einfach präsenz zeigen, mehr net.

grauwoller
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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon grauwoller » Do 15. Feb 2018, 09:32

" von der Taufe weggehalten " - unsere Lämmer werden nicht getauft!

woher nimmst du die Information, dass unser Hund schlecht hört? Das Gegenteil ist der Fall, ich kann ihn mit dosiertem Abstand an die Schafe heranführen. Obwohl sie ihn eigentlich schon ganz gut kennen, hat er für sie seinen Schrecken noch nicht ganz verloren.
Und weil ich meine Schafe und den Hund sehr gut kenne, weiss ich auch, wann es Sinn macht ihn einzusetzen.
Hab´den Versuch, mutter-lamm-Bindung mittels Hund aufzubauen, vor vielen Jahren mit dem Vorgänger unseres jetzigen schon ausprobiert, hat nicht funktioniert.
Für mich geht jetzt auch nicht die Welt unter, ein Flaschenlamm zu haben, kann ich endlich mal das Milchpulver von 2014 sinnvoll verbrauchen, das wird ja auch nicht besser.
Ich will jetzt auch nicht das Schaf unter Stress setzen, denn sie hat ja eigentlich alles richtig gemacht. Sie hat es nach der Geburt angenommen,nur das Lamm kam nicht auf die Beine und ans Euter. Wir haben es ihr dann entfremdet, aber dadurch gerettet. Als wir es mit Zwangsamaßnahme an ihrem Euter haben trinken lassen,war dieses Lamm für sie ein fremdes. Dass sie sich dagegen gewehrt hat, ist eigentlich positiv zu bewerten. Mutterschafe, die fremde Lämmer trinken lassen, haben in meiner Herde keine große zukunft. Das mag manchmal hilfreich sein, aber auf lange Sicht führt es zu Problemen. Die kriegen dann nämlich ihre eigene Brut nicht satt.

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Henry
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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon Henry » Do 15. Feb 2018, 09:41

grauwoller hat geschrieben:... kann ich endlich mal das Milchpulver von 2014 sinnvoll verbrauchen, das wird ja auch nicht besser.
Ich weiß, Du magst Gelesenes nicht so. Aber lies doch mal den Verwendungshinweis des Pulvers. Josera sagt über sein MAT ganz klar, nach 12 Monaten spätestens nur noch Schweinefutter. Ich selbst habe schon ein vielversprechendes Flaschenlamm mit (im Labmagen) klumpendem MAT umgebracht. Das hatte ich auch schon geschrieben. Selbst tiefgefrorenen MAT verwende ich nicht mehr.
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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon grauwoller » Do 15. Feb 2018, 10:44

....josera will ja auch neue Produktion verkaufen...
Nur weil´s bei dir einmal passiert ist,muss es ja nicht generell so sein. Mir ist zwar auch klar, dass der Futterwert unter der Lagerung gelitten haben wird, ich lasse es aber mal drauf ankommen, zumal ich keine Schweine habe...

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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon Henry » Do 15. Feb 2018, 10:53

grauwoller hat geschrieben:Nur weil´s bei dir einmal passiert ist,muss es ja nicht generell so sein.
Lesen willst Du nicht. Erfahrung willst Du nicht. Willst Du Maoam?
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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon DINO » Do 15. Feb 2018, 11:00

10 kg MAT für Lämmer kosten bei Raiffeisen im Moment 28,50 Euro .
Sollte ich welches brauchen ist es mir das wert .
Ich verbrenne so viele Euros für mein Hobby da macht das den Kohl auch nicht fett .
Alle sagten es geht nicht , da kam einer der das nicht wusste und tat es . :klug:

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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon grauwoller » Do 15. Feb 2018, 11:15

es ist nicht so,dass ich deine Erfahrungen nicht zur Kenntnis nehme, das heisst aber für mich nicht, dass ich daraufhin zwangsläufig die nicht vorhandenen Schweine füttewre, und mit Euros zu Raiffeisen renne.
Freut euch doch einfach, dass jemand den Gegenversuch macht, dadurch wird man ja nicht dümmer.
Wenn ich dann ein totes Lamm erfüttere, könnt ihr gerne den Daumen senken....

Christoph

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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon Henry » Do 15. Feb 2018, 11:25

100g H-Sahne 0,25€
100g H-Milch 0,078€
Preis pro Tränkeliter (1 zu 4) 1,12€
Henry
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Re: Lamm kommt nicht auf die Beine

Beitragvon Henry » Do 15. Feb 2018, 11:38

grauwoller hat geschrieben:es ist nicht so,dass ich deine Erfahrungen nicht zur Kenntnis nehme ... Freut euch doch einfach, dass jemand den Gegenversuch macht, dadurch wird man ja nicht dümmer. ... Wenn ich dann ein totes Lamm erfüttere, könnt ihr gerne den Daumen senken....
Hatten wir das nicht genauso schon?
Henry hat geschrieben:
grauwoller hat geschrieben:Bei dir Henry, fehlt mir in dem was du schreibst, jeglicher Bezug zu Erlebnissen und Erkenntnissen ...
... Ich ärgere mich stattdessen, daß es mir nicht gelungen ist, Dich davon abzubringen, Deine Erfahrungen selbst zu machen und Deine Schafe nun deshalb tot sind. Wenn Du da kein schlechtes Gewissen entwickelst, dann hast Du eben keins. Tot sind Deine Schafe und meine Beiträge waren für die Katz.
Henry
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