1 Schwarzkopf nb. Kamerunern

Fröschchen
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Re: 1 Schwarzkopf nb. Kamerunern

Beitragvon Fröschchen » So 3. Dez 2017, 16:02

grauwoller hat geschrieben:Wer viel fragt, kriegt viele Antworten...
Tu dem Schaf einfach was gutes, und lass es Mutter werden, ist doch vollig wurscht, wer der samenspender ist - hauptsache gesund und vital.
Wenn du da keine besondere Rasse hast (die Bezeichnung Woll-Schaf sagt mir jetzt wenig) wo es sich lohnen würde reinrassig zu züchten, dann kannst du doch der Natur ihren Lauf lassen - nimm den vorhandenen Kamerun-Bock und gönn den bveiden ihren Spass. Dass daraus schöne Ergebnisse entstehen können, haben dir doch andere schon gezeigt. Die Lammzeit wird dich für deinen "Mut" belohnen!

Christoph


Jepp, ich werde wohl wie KABA in Deine Spur gehen. Ist ja noch nicht jetzt gleich. Aber grds. angedacht..

LG
Fröhlich gequakter Gruß :flag: und weggehüpft!!! :duck:

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shorty
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Re: 1 Schwarzkopf nb. Kamerunern

Beitragvon shorty » So 3. Dez 2017, 19:31

Fröschchen hat geschrieben: Wg. zu großer Unterschiede? (Ebenso größentechnisch, sehe Höhenproblem)

LG



Glaub da geht viel mehr als wir uns vorstellen können mit ner kleinen Vaterrasse.
Hatte erst kürzlich ne super spannende Wollprobe
Mutter Weisskopf Vater Ouessant
spielen nun auch nicht wirklich in der gleichen Liga größentechnisch .-))

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Re: 1 Schwarzkopf nb. Kamerunern

Beitragvon Grete » So 3. Dez 2017, 21:19

Tiere zu verschenken "ohne groß" drüber nach zu denken, davon halte ich persönlich nicht so viel. Immerhin kann es doch zu Problemen kommen. Auch wenn nicht immer so offensichtlich. Grad bei Schafen finde ich, ist es nicht leicht zu erkennen ob sie "glücklich" sind mit ihrer Konstellation.

Als wir zu plötzlich zu Schafen kamen waren es nur 4 (Schwarzkopf und Suffolk). Es wäre bis heute wohl so wenn uns unserer befreundeter Schäfer nicht diese fixe Idee der Milchschafe geben hätte. Als er plötzlich verstarb haben wir das gemacht weil er so angetan davon war und uns immer dazu geraten hatte aufgrund unserer Hofsituation und er selber früher auch immer welche hatte. So kamen zu den 4 noch zwei Milchschafe und der passende Milchbock. Der natürlich die Suffolk und Schwarzkopf auch gedeckt hatte. Von 4 kamen wir auf 7 Schafe. Schon hier bemerkte ich einen Unterschied. Die Schafe benahmen sich anders. Zufrieden waren sie immer, aber die drei Artgenossen oben drauf haben das ganze getoppt. Dann kamen die Lämmer hinzu. Die wurden groß und auf einmal waren die Schafe eine Herde. Bis dato waren sie eher anhängliche Einzelfälle. Und letztens noch die drei Tierschutzfälle von Suffolk und Schwarzkopf. Nun sind es 16 Schafe. Was wir merken ist dass die Suffolk und auch die Schwarzkopf ihre "Art" bevorzugen. Schafe habe ja Gesichtserkennung und scheinbar gehen sie in meinen Augen danach.

Der Milchbock hat dieses Jahr nochmals die Schafe gedeckt. Es gab leider auf die Schnelle keine andere Möglichkeit für uns da wir uns Rinder gekauft und einen landwirtschaftlichen Betrieb gegründet haben. Da blieb jetzt leider kein Spielraum für die Schafe. Geplant war es anders für dieses Jahr. Die Milchschafe sollten ihren Bock bekommen und die Schwarzkopf und Suffolk ihren eigenen. Wobei wir da einen Suffolk Bock eingeplant hatten, da unsere Suffolk Mutterschafe überwiegen. Wir wollten halt nicht mehr mischen, denn sonst kann man ja keine Rasse erhalten. Die Mixlämmer die geboren werden werden alle gehen. Wenn bei den reinrassigen Milchlämmern weibliches ist bleibt ist, männliches geht.

Ums kurz zu machen :engel1: dein Wolli würde ich persönlich nicht alleine lassen in seiner Art. Wenn es Dir möglich ist und Du das willst dann vergrößer doch die Herde und teile sie in zwei Arten auf.
viele Grüße,
Grete

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Re: 1 Schwarzkopf nb. Kamerunern

Beitragvon Henry » Mo 4. Dez 2017, 05:32

... oder finde eine große Wolliherde. :bye:
Henry
der
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Re: 1 Schwarzkopf nb. Kamerunern

Beitragvon Fröschchen » Mo 4. Dez 2017, 09:22

Wolli bleibt :nick: .
Vllt. aber doch noch Kumpel/ine dazu :?: ?
Dann gibt's halt noch mehr zum :lisl: ...

LG
Fröhlich gequakter Gruß :flag: und weggehüpft!!! :duck:

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Re: 1 Schwarzkopf nb. Kamerunern

Beitragvon Steffi » Mo 4. Dez 2017, 12:53

Ich hab ja auch so eine optische Außenseiterin, weil ich ganz egoistisch ein "schwarzes Schaf"in meiner weißen Herde wollte. Die war anfangs auch etwas außen vor, hat sich aber mittlerweile prima integriert. Hatte den Eindruck, daß ihre erste Lammung viel dazu beigetragen hat, von den anderen akzeptiert zu werden.
Ich würde Rosalie vom Kameruner decken lassen und den Nachwuchs dann evtl. zwecks Bindeglied (ggf. kastriert) behalten.

LG,
Steffi
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